Was ist eine Bohrschablone in der Implantologie?

Eine Bohrschablone in der Implantologie dient dazu, die prothetisch geplante Position eines Implantats in eine praktische Orientierung für Diagnostik und Chirurgie zu überführen. Die Schablone unterstützt die Planung, visualisiert die gewünschte Achse und Position und kann auch bei der Pilotbohrung sowie beim Markieren der kortikalen Durchtrittsstelle eingesetzt werden.

Eine Planungs- und/oder Bohrschablone ist in der modernen Implantologie ein wichtiges Kommunikationsmittel, um die prothetisch sinnvolle Implantatposition vom Modell in die klinische Situation im Patientenmund zu übertragen.

Bohrschablone aus dem Labor: Der einfache Weg zur Planungsschablone in der Implantologie

Im Vorfeld sollte klar sein, welche diagnostischen Methoden als Grundlage für eine Planung genutzt werden sollen und wie stark die Bohrschablone tatsächlich auch als chirurgische Unterstützung dienen soll. In vielen Fällen kann eine Planungsschablone oder auch eine Orientierungschablone auch mit analogen Prozessen im Labor hergestellt werden. Ausgangspunkt sind Situationsmodell, prothetische Planung und Wax-up, aus denen Schritt für Schritt eine Schablone für Diagnostik und chirurgische Orientierung entsteht.

Im Unterschied zu vollständig digitalen Workflows setzt dieser Ansatz auf klassische zahntechnische Arbeitsschritte. Das macht ihn besonders interessant für Praxen und Labore, die eine einfache Bohrschablone aus dem Labor herstellen möchten.