Von der mutigen Idee zum bewährten Versorgungskonzept
Bereits in den 1970er-Jahren begann der Zahntechnikermeister Hartmut Stemmann, mit Magneten für die Befestigung von Zahnersatz zu experimentieren. Die Idee war ebenso naheliegend wie technisch anspruchsvoll: Magnetische Kräfte sollten Prothesen sicher halten und den Patienten zugleich eine einfache Handhabung ermöglichen.
Bis daraus ein zuverlässiges Produkt entstand, war jedoch viel Entwicklungsarbeit notwendig. Eine der größten Herausforderungen bestand darin, die empfindlichen Magnetwerkstoffe dauerhaft vor Korrosion zu schützen. Technische Fortschritte, insbesondere im Bereich des Laserschweißens, ermöglichten schließlich die gasdichte Verkapselung der Magnete in Titan.
Mitte der 1980er-Jahre war es so weit: Das System war technisch ausgereift und der erste Patient konnte erfolgreich mit einer magnetisch gehaltenen Zahnprothese versorgt werden.





